Bauen in Gemeinschaft

Gemeinsam planen, bauen und wohnen - zunehmend setzen junge Familien, Alleinlebende und auch ältere Menschen auf das Modell der Baugemeinschaft. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Alle können ihre Kompetenzen optimal einbringen, alle profitieren vom Austausch mit den Anderen.

Förderung von Baugemeinschaften

Holger Stetzler ist Gründungsmitglied des bauforum dresden e.V.


Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, durch Initiierung und Beratung von Baugemeinschaften die Innenstadtentwicklung in Dresden zu fördern.

Als zukunftsträchtige Alternative zum "Bau des Einfamilienhaus im Umland" und der "Eigentumswohnung vom Bauträger" sehen wir gemeinschaftsorientierte, familiengerechte und generationenübergreifende Baugemeinschaftsprojekte für Selbstnutzer in der Stadt.


Innenentwicklung und umweltbewusstes Bauen sind zugleich Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt.
Im bauforum dresden e.V. engagieren sich überwiegend ehrenamtlich aktive Mitglieder (Architekten, Ingenieure, Landschaftsplaner, Energieberater, Bankkaufleute, Rechtsanwälte, Notare, Wissenschaftler). Nutznießer dieses Engagements sind Baugemeinschaften, Planer, die Stadt Dresden, die lokale Bauwirtschaft sowie die Umwelt.


Im Büro erstellte Nutzungsstudien stellen Potentiale der Grundstücke bzw. Bestandsimmobilien dar. Kostenprognosen erlauben den potentiellen Baugruppen-Akteuren die frühzeitige Einschätzung, ob ein Projekt für sie geeignet ist.

Bei Diskussion in der Gruppe werden die eigenen Prioritäten geklärt: moderner Neubau oder denkmalgerecht sanierter Altbau, hohe Energieeffizienz oder eine Heizungsanlage mit nachwachsenenden Brennstoffen, Mehrgenerationenwohnen oder flexible Grundrisse, Wohneigentum- oder Genossenschaftsmodell?
Während der Baurealisierung übernehmen manche die Vertragsabschlüsse und das Kostenmanagement, andere handwerkliche Eigenleistungen zugunster der gemeinschaftlich genutzten Räume.

Das Ergebnis: Kostenadäquates Wohnen in der Stadt mit Nachbarn, die ähnliche Schwerpunkte setzen.